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Michael Stahl zu Gast am 05.05.2017

Sei echt und hab kein Herz aus Stahl!

Am Freitag, den 05.05.2017, durften wir, wie schon im Vorjahr, einen besonderen Gast am Ev. Gymnasium Leukersdorf begrüßen: den bekennenden Christen und Verteidigungstrainer Michael Stahl. Von 10 bis 12 Uhr berichtete er zwei Gruppen jeweils eine Stunde lang aus seinem Leben. Mitunter zeigte er auch ein paar Tricks bzw. ermunterte er die Schülerinnen und Schüler mitzumachen.

Entscheidend jedoch ist seine Botschaft. Michael Stahl, der gern einfach „Micha“ genannt werden will, schämt sich seiner Misserfolge und Tränen nicht. Offen gibt er zu, dass er z.B. selbst ein schlechter Vater war, weil sein Vater wiederum ein Alkoholiker war. Doch irgendwann hat er aufgehört, ihn verändern zu wollen und durch diese Liebe konnte sein „Erzeuger“ vom Alkohol lassen und wurde tatsächlich wieder zum „Vater“. Das konnte Micha nicht aus sich selbst heraus, sondern weil Gott seinen Blick verändert und ihm die Kraft gegeben hat, sich für die Vergebung und für die Liebe zu entscheiden.

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Viele Jugendliche verbringen zu viel Zeit mit modernen Medien und verlernen dabei, sich in die Augen zu schauen, sodass sie in der Gefahr stehen, das echte Leben zu verpassen. „Echt“ ist laut Michael Stahl nur das, was im direkten zwischenmenschlichen Kontakt entsteht. So erzählte unser Gast von Persey, der im Kinderheim gequält wurde und bei einem Gastauftritt von Michael Stahl bei einer sportlichen Übung so erfolgreich ist, dass er von seinem Peiniger auf der Bühne mit einer Medaille geehrt wird. Daraufhin verändert sich die gesamte Atmosphäre in dem gesamten Heim.

Michael Stahl überzeugt durch seine authentische, lockere und liebevolle Art. Er wendet sich gegen Ausgrenzung und Mobbing, Verachtung und Hochmut. Das kam bei allen Zuhörern sehr gut an. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so leise und doch so von Freude und Faszination war der gesamte Speiseraum erfüllt.

Zum Abschluss las er aus einem Buch vor, das von der jungen Maja berichtet, die leider bereits mit 16 Jahren nach schwerer Krankheit sterben musste. Ihre Botschaft: „Es ist nicht so wichtig, wie lange man lebt, sondern wie man lebt.“ Michael Stahl: „Sie meinte, es sei nicht schlimm, dass sie sterben müsse: ‚Ich gehe ja nur nach Hause!‘“

Vielen Dank an alle, die diesen besonderen Vormittag ermöglicht haben! Wer mehr über Michael Stahl und seinen Dienst erfahren möchte, kann sich hier informieren: http://www.security-stahl.de

Benjamin Luft

 

 


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