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Warum lässt Gott das Leid zu?

Kuhn

Drei Wochen nachdem Oliver Schalk seinen bewegenden Lebensbericht vorgetragen hatte, durften wir am Ev. Gymnasium Leukersdorf wieder einen interessanten begrüßen: Matthias „Kuno“ Kuhn aus der Schweiz. Er ist ein leidenschaftlicher Prediger und Leiter von „GPMC Thun“, einer Gemeinschaft von Christen, die Teil der Schweizerischen Evangelischen Allianz ist.

Kuno war fast 800 km aus Thun (30 km von Bern) angereist, um einen Antwortversuch auf eine schwierige Frage zu wagen: Warum lässt Gott das Leid zu?
Genauer genommen, hat er die Frage gar nicht direkt beantwortet, sondern den Blick auf die andere Seite gelenkt: Warum neigen wir Menschen immer dazu, Gott anzuklagen? Ja, leidvolle Erfahrungen gehören zu unserem Leben. Aber kommen sie wirklich von Gott?

Wie auf dem Bild mit der Flipchart zu sehen, erklärte er die biblische Erzählung, die allgemein als „Sündenfall“ bekannt ist. Aussage des Ganzen: Der Mensch selbst hat sich entschieden, den Weg ohne Gott zu gehen. Dies verglich Kuno mit einem Regenschirm:

Schirm

Wenn man ihn nicht einsetzt, kann man sich nicht beschweren, wenn man komplett nass wird. So auch der Mensch: Wenn er sich von Gott entfernt, braucht er sich nicht über den fehlenden Schutz beklagen.

Dass dieser Ansatz keine allumfassende Antwort bieten kann, ist logisch. Jedoch ist Folgendes wichtig: Jeder Mensch ist herausgefordert, eine Glaubensentscheidung zu treffen. Kuno stellte klar, dass Jesus Christus in diese Welt kam, um jeden einzelnen aus der Dunkelheit seines Lebens herauszureißen. Dazu hat er Mut gemacht und mit anschaulichen Beispielen aus seinem Alltag berichtet.

Benjamin Luft


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