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    … weil wir an die Zukunft
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    … weil uns christliche Werte
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Advent am Evangelischen Schulzentrum Leukersdorf 2018

Markt

Am Freitag, den 7.12.2018, hieß es bereits zum 4. Mal: Herzlich Willkommen zum Adventsfest am Evangelischen Schulzentrum Leukersdorf.

Die Schüler und Schülerinnen veranstalteten mit Unterstützung ihrer Lehrer einen Weihnachtsmarkt. Nach der Eröffnungsandacht auf der Bühne gab es für die Besucher an verschiedenen weihnachtlich geschmückten Buden kulinarische Leckereien, von Hot dogs über Suppen und Waffeln, bis hin zu Bratwurst, Glühwein und Kinderpunsch. Typische Weihnachtsleckereien wie gebrannte Mandeln, Schokofrüchte und Plätzchen durften natürlich auch nicht fehlen.

In den Klassenräumen konnten zum Beispiel Sterne oder Kerzen gebastelt werden oder es konnten Weihnachtsrätsel gelöst werden. Es war auch möglich, englische Weihnachtsgeschichten zu hören oder einen kleinen Flohmarkt zu besuchen. Ebenso präsentierten sich die Bücherei Leukersdorf und der langjährige Kooperationspartner ABUS an einem Stand.

Die Schüler der Klasse 6 begeisterten mit einem aufgeführten Krippenspiel und die Theater AG präsentierte das Stück: Ein großer Tag für Schuster Martin. Mit etwas Glück traf man sogar den Weihnachtsmann in Begleitung seines Weihnachtsengels, welche kleine Geschenke verteilten. Alle Anwesenden verbrachten gemeinsam einen fröhlichen Abend und gingen weihnachtlich eingestimmt nach Hause. Einen Teil der Verkaufseinnahmen spendet das Evangelische Schulzentrum Leukersdorf dieses Jahr an die Kinderkrebsstation des Klinikum Chemnitz.

Unger

Evangelisches Schulzentrum Leukersdorf

 

Advent heißt Warten

Schuster

Warum zünden wir eigentlich nicht einfach gleich alle Kerzen des Adventskranzes auf einmal an? Warum versuchen wir den Kindern die Wartezeit mit reichlich gefüllten Adventskalendern zu versüßen? Warum dieses Warten? Adventszeit ist eigentlich Fastenzeit. Das kann man angesichts der leckeren Plätzchen und dem Stollen leicht vergessen.

Wir fasten, damit das Weihnachtsessen noch besser schmeckt. Wir packen Geschenke in aller Heimlichkeit, damit die Überraschung noch größer ist und wir warten auf Besuch. Das Warten weckt Hoffnung. Wir erwarten das Gott selbst, sein Friede, dieses Kind und sein Licht in unser Weihnachtsfest hineinscheint.

Aber heißt warten in Untätigkeit zu verharren? Nicht umsonst ist die Vorweihnachtszeit zu trubelig: Wir bereiten uns vor, wir wollen Freude schenken.

In dem Theaterstück "Ein großer Tag für Schuster Martin" erzählten die Schüler der Theater-AG zum Advent am EVSL die Geschichte des Schusters Martin, der von Gott das Versprechen erhält, dass er ihn besuchen wird. Die Aufregung bei den Kindern ist groß und während die Kinder sich noch Kostüme überstreifen und den einen oder anderen Hut tauschen, füllt sich der Raum mit Besuchern. Kurzerhand wurde der neue Musikraum zu einer kleinen Bühne verwandelt. Dank eines ehemaligen Schusters aus Hohndorf, konnten wir sogar echte Leisten, Leder und uralte Scheren als Requisiten nutzen. Aber auch die Schüler, die Eltern und der Hausmeister Herr Pfau haben geholfen alle notwendigen Gegenstände zusammen zu bekommen. Auch für Musik zwischen den Szenen war durch den Musiklehrer Herr Clark gesorgt. Großartig verkleidet beginnt eine alte Dame die Geschichte des Schusters zu erzählen:

In den kommenden Tagen begegnet der Schuster dem alten Stephan, der müde von der Arbeit ist, einem Jungen, der vor Hunger stiehlt und einer Frau, die nur mit Mühe ihr Kind wärmen kann. Ihnen allen reicht Martin seine Hand, gibt ihnen Essen, Kleidung und Unterschlupf. Erst als der Schuster die Verse des Matthäusevangeliums (25,40) liest: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, dass habt ihr mir getan.", erkennt Martin, dass Gott ihm in diesen Menschen begegnet ist.

 

Teatergruppe

Nach Ende des ersten kleinen Schauspiels, dass die Theater-AG, in diesem Schuljahr auf die Bühne gebracht hat, sind die Schüler sichtlich stolz über den Applaus. Sie schlüpfen wieder aus ihren Rollen und stromern gleich wieder im Getümmel des gut besuchten Adventsmarktes auf dem Schulhof umher.

Worauf warten wir also? Sehen wir uns doch einmal um. Ist da jemand mit dem ich meine Hoffnung, die die Adventszeit in mir weckt, teilen kann? Eine Nachbarin, ein Arbeitskollege, ein Fremder? Wer weiß, wem wir begegnen und wie unsere Hoffnung größer wird, wenn wir sie nicht für uns behalten.

 

Sylvia Hüfken

Evangelisches Schulzentrum Leukersdorf


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